Begegnung mit Bezirksvorsteherin Saya Ahmad

or kurzem hatte ich die große Freude, Frau Saya Ahmad, Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, zu treffen. Das Gespräch war von einer sehr offenen und herzlichen Atmosphäre geprägt. Frau Ahmad zeigte nicht nur großes Interesse an meinem Buch „2707 Tage im Evin-Gefängnis – Iranische Geiseldiplomatie“, sondern lobte auch dessen Bedeutung. „Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis von Freiheit, Demokratie und Integration.“ – Saya Ahmad

Besonders bewegend für mich war ihre positive Resonanz auf die Entstehung unserer neuen Plattform „Danke Österreich“, die ich als Initiative zur Förderung von Dialog, Mitgestaltung und gesellschaftlichem Zusammenhalt gegründet habe. Frau Ahmad begrüßte die Idee mit viel Herzlichkeit und Verständnis für die Werte, die dahinterstehen.

Workshop Buchpräsentation

Einladung: „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event in Wien, Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien.Am Samstag, 13. September 2025 bin ich mit meinem Buch und der von mir gegründeten Initiative „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event „More Human Rights Please – Zusammen Wild im West“ in Wien vertreten. Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien  15:00 – 18:00 Uhr Stand „Danke Österreich“ Interview mit […]

Projektmanagement: Mehr als nur Theorie – drei Ratschläge aus der Praxis

Ich möchte dieses Thema aus meiner langjährigen Praxis betrachten – nicht aus der Theorie. Die gibt es genug – in Büchern, Seminaren und Zertifizierungen. Doch die Realität sieht oft anders aus. Viele meiner Erkenntnisse stammen aus eigenen Fehlern, aus Intuition und gesundem Hausverstand – und aus gezieltem Lernen in Marketing, Vertrieb und Entwicklung. Meine Erfahrung zeigt: Selbst ein erfahrener Projektmanager hält in der Praxis nur rund um 80 % der geforderten theoretischen Prozesse und Dokumentationen konsequent ein – und kann trotzdem ein Projekt erfolgreich abschließen. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich drei zentrale Ratschläge, die sich in vielen Projekten bewährt haben.

Erstens: Offene Haltung und konsequentes Handeln:

„Ein Projektmanager sollte offen für neue Ideen und konstruktive Kritik sein, transparent arbeiten – vor allem gegenüber dem eigenen Team – und keine Scheu haben, Experten um Hilfe zu bitten.“

Ein Projektmanager ist wie ein Ingenieur: Er sucht den besten und effektivsten Weg – und verfolgt diesen konsequent, auch wenn Hindernisse auftauchen.vDas ist für mich der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Ich habe jedoch auch das Gegenteil erlebt: Ein Kollege, der viel von sich hielt und als „Besserwisser“ bekannt war, ignorierte grundlegende Prinzipien. In einem Meeting stellte sich heraus, dass er nicht einmal ein Projektbuch führte. Zudem hatte er es versäumt, für das Projekt den „Out of Scope“ zu definieren und die Deliverables klar zu begrenzen. Solche Versäumnisse fallen stark ins Gewicht – und sie führten dazu, dass er, trotz einer anfänglich guten Karriere, später in seiner Firma keine verantwortungsvollen Aufgaben mehr als Projektmanager erhielt.

Zweiten: Frühzeitige Einbindung in die Anfangsphase

Ich habe oft beobachtet, dass die Einbindung eines Projektmanagers bereits in einer sehr frühen Phase – also noch bevor das Projekt vollständig definiert ist – die Erfolgschancen deutlich erhöht. Gerade die Anfangsphase spielt eine entscheidende Rolle für den späteren Verlauf.

📢 Einladung: „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event in Wien, Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien

Am Samstag, 13. September 2025 bin ich mit meinem Buch und der von mir gegründeten Initiative „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event „More Human Rights Please – Zusammen Wild im West“ in Wien vertreten.

Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien

🕒 15:00 – 18:00 Uhr
📍 Stand „Danke Österreich“
🎤 Interview mit mir um 17:30 Uhr

📖 Worum geht es?

An unserem Stand habt ihr die Gelegenheit, mein Buch
„2707 Tage im Evin-Gefängnis – Iranische Geiseldiplomatie: Erinnerungen, Enthüllungen, Strukturen“
kennenzulernen. Es ist ein einzigartiges Zeitdokument, das auf meinen eigenen Erfahrungen als politischer Gefangener im Iran basiert. In diesem Buch erzähle ich nicht nur von den 7,5 Jahren meiner Gefangenschaft und Geiselhaft, sondern gebe auch Einblicke in die politischen Strukturen, Hintergründe und Mechanismen der sogenannten „Geiseldiplomatie“ des iranischen Regimes.

🕊 Über die Initiative „Danke Österreich“

„Danke Österreich“ ist meine persönliche Herzensangelegenheit.
Mit dieser Initiative möchte ich zeigen, wie wichtig Dankbarkeit gegenüber einem Land ist, das einem Schutz, Sicherheit, Rechte und neue Perspektiven bietet. Österreich hat mir – nach meiner Geiselhaft – eine neue Chance im Leben gegeben. Gleichzeitig will ich mit „Danke Österreich“ eine Plattform schaffen, auf der wir uns für Demokratie, Menschenrechte, Integration und ein respektvolles Miteinander stark machen.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, Menschen mit Migrationshintergrund zu ermutigen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

80 Jahre Hiroshima: Eine Mahnung zur Verantwortung

(Ausgabe – 17) Am 6. August jährt sich zum 80. Mal der erste Einsatz einer Atombombe – durch die Vereinigten Staaten gegen Japan. Unmittelbar nach der Explosion kamen über 70.000 Menschen ums Leben, wenige Monate später stieg die Zahl der Todesopfer auf rund 140.000. Ein trauriger Tag in der Geschichte der Menschheit.

Es wird oft argumentiert, dass durch eine Fortsetzung des Krieges durch das damalige Aggressorland Japan noch mehr Menschen gestorben wären. Ich bezweifle diese Rechtfertigung. Und selbst wenn sie zuträfe – darf man deshalb den Einsatz einer Massenvernichtungswaffe rechtfertigen?

Die gezielte oder in Kauf genommene Tötung und Verletzung der Zivilbevölkerung in diesem Ausmaß ist nicht mit Menschlichkeit vereinbar. Das Recht auf Leben muss auch – und gerade – im Krieg unantastbar bleiben.

Heute – 80 Jahre später – sind wir erneut mit einer Welt konfrontiert, in der Verantwortung gefragt ist. Der Krieg in der Ukraine dauert an. Die Spannungen zwischen den USA und Russland verschärfen sich. Im Nahen Osten destabilisieren extremistische Terrororganisationen ganze Regionen.

Gaza, Israel und die Verantwortung der Menschlichkeit

Die aktuelle Situation in Gaza verlangt von uns allen Klarheit, Mitgefühl und Mut.
Als jemand, der selbst Opfer eines islamistischen Regimes war, spreche ich nicht aus ideologischer Voreingenommenheit, sondern aus der Überzeugung, dass Terror, Unrecht und Krieg niemals zu Frieden führen können – weder in Israel noch in Palästina.

A) Das Recht auf Selbstverteidigung – und seine Grenzen
Nach dem entsetzlichen Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 war eine entschlossene Reaktion Israels gerechtfertigt. Hamas hatte bewusst Zivilisten massakriert, Raketen abgefeuert und eine Region in Angst und Schrecken versetzt – mit aktiver Unterstützung durch das iranische Regime. Ziel der israelischen Militäroperation war es, die militärische Schlagkraft der Hamas zu zerschlagen und ihre politische Kontrolle über den Gazastreifen zu beenden. Diese Ziele wurden – auch laut internationalen Beobachtern – größtenteils erreicht. Doch was darauf folgte, war kein Akt der Verteidigung mehr, sondern eine zweite Welle der Gewalt, die Tausende zivile Opfer forderte und die Grenze zur kollektiven Bestrafung überschritten hat.
Diese Fortsetzung der Offensive ist strategisch falsch und moralisch nicht zu rechtfertigen.
B) Wenn Verteidigung zur Zerstörung wird
Zivile Infrastrukturen,….

Kurzgeschichte – Ein schlechter Tag – aber nicht so, wie Sie denken

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie einen schlechten Tag haben. Ich meine nicht einen dieser Tage, an denen man sich schlapp fühlt, mit Kopfschmerzen aufwacht oder sich vielleicht erneut mit Corona infiziert – nein, nicht diese Art von Tag. Und ich spreche auch nicht von Tagen, an denen nichts funktioniert oder alles schiefgeht, was man sich vorgenommen hatte. Nein, auch das ist nicht gemeint. Ich meine eher einen Tag, an dem man seine Aufgaben zwar erfüllt, aber dabei viel mehr Aufwand, Energie und Kosten aufwenden muss, als geplant oder üblich. Ein Tag, an dem Jammern nichts nützt, und Fluchen zwar kurzfristig Erleichterung bringt, aber keine Lösung ist. Statt jetzt lange zu erklären, was ich meine, erzähle ich Ihnen lieber, was mir vor einigen Tagen passiert ist.

Ich musste mehrere Exemplare meiner neu erschienenen Bücher – eines auf Deutsch, eines auf Englisch – an verschiedene Institutionen abgeben. Ich habe sie als Selbstverleger auf Amazon veröffentlicht. Diese Abgabe erfolgt natürlich „freiwillig“ – also so freiwillig wie Steuerzahlen – und selbstverständlich unentgeltlich. Wer gibt heutzutage schon gern etwas her, ohne dafür bezahlt zu werden? Genau – Autoren, die mit viel Mühe, Kreativität und Zeit diese Werke schaffen.

Normalerweise schickt man solche Pflichtexemplare per Post …

DANKE ÖSTERREICH (Ausgabe – 16)

HEMAYAT ein Beweis für „Reife der Zivilgesellschaft“

Letzte Woche war ich anlässlich der 30 Gründungstag und für ein Interview mit Radio Ö1 zu Besuch bei „Hemayat“ – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende – in ihrem neuen Büro in Wien.

Diese einzigartige Organisation in Wien schenkt Menschen, die Krieg, Folter und Vertreibung überlebt haben, nicht nur medizinische und psychotherapeutische Hilfe – sondern vor allem Menschlichkeit, Würde und Hoffnung. Ich selbst durfte erleben, wie viel Kraft einfühlsame Begleitung in der dunkelsten Zeit des Lebens geben kann. Hemayat – ein persisches Wort – bedeutet „Schutz“ und genau das ist es: ein Ort des Schutzes für die Seele. Dass so etwas in Österreich möglich ist, berührt mich tief und das verlangt eine tiefe Dankbarkeit und Anerkennung.

Die Zivilgesellschaft in Österreich formiert sich in zahlreichen Vereinen und Organisationen. Hemayat ist ein Paradebeispiel dafür. Mehrere Hunderts PsychologInnen, ÄrztInnen, und SozialhelferInnen habe es sich zur Aufgaben gemacht, freiwillig und ohne finanzielle Anreize anderen Menschen zu helfen und Hoffnung zu geben damit sie ihre Trauma zu verarbeiten und letztendlich im Stande zu sein wieder ein „normales Leben“ zu führen.

So etwas ist nicht selbstverständlich.Eine Zivilgesellschaft, die sich auf Mitgefühl, Verantwortung und konkrete Hilfe stützt, ist ein stiller Schatz jeder Demokratie – und ein starkes Zeichen für die menschliche Reife eines Landes. Ich empfinde tiefen Respekt für alle, die mithelfen, diese Werte zu leben und weiterzutragen.

Meine Aufnahme in den Österreichischen SchriftstellerInnenverband

Der Österreichische Schriftsteller*innenverband (ÖSV) ist eine der traditionsreichsten literarischen Vereinigungen des Landes. Seine Geschichte ist eng mit dem Neubeginn Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg verknüpft: Gegründet 1945, im selben Jahr wie die Zweite Republik, trug der Verband ursprünglich den Namen: „Verband demokratischer Schriftsteller und Journalisten Österreichs“. Dieser Gründungsname war ein klares Bekenntnis zur Demokratie, zur Meinungsfreiheit und zur Verantwortung der Schreibenden in einer offenen Gesellschaft.

DANKE ÖSTERREICH (Ausgabe – 15)

Vor kurzem erschien in „Die Presse“ ein ausführliches Interview mit mir über meinen Weg aus der iranischen Geiselhaft zurück nach Österreich. Im Mittelpunkt standen nicht nur meine Erfahrungen als ehemaliger politischer Gefangener, sondern auch meine Sicht auf das Leben in Freiheit, auf Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe.

Ich habe im Gespräch betont: Echte Dankbarkeit kann nur dort entstehen, wo Rechte, Freiheit und Menschenwürde für alle gelten. Österreich bietet diesen Raum. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis einer offenen, demokratischen Gesellschaft, die Vielfalt und Mitmenschlichkeit lebt.

Mit meiner Initiative „Danke Österreich“ möchte ich zeigen, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt und Engagement sind.