„DANKE“ – Eine neue Stimme der Zivilgesellschaft

Am 21. November 2025 fand das Auftakttreffen der Initiative „DANKE“ statt – einer neuen zivilgesellschaftlichen Bewegung, die sich zum Ziel setzt, positive gesellschaftliche Kräfte sichtbarer zu machen und einen konstruktiven Beitrag zum demokratischen Miteinander in Österreich zu leisten. Das Treffen bot erstmals die Möglichkeit, die Grundidee zu präsentieren, Rückmeldungen einzuholen und die gemeinsame Wertebasis zu schärfen.

Schon beim ersten Austausch zeigte sich die besondere Atmosphäre: Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Lebenswegen und Weltanschauungen fanden zusammen – verbunden durch eine gemeinsame Haltung. Viele betonten, dass sie die Menschen in diesem Land schätzen, die Errungenschaften Österreichs nicht als selbstverständlich betrachten und bereit sind, Verantwortung für das Positive in der Gesellschaft zu übernehmen. Gleichzeitig wurde offen ausgesprochen, dass der Staat Fehler gemacht hat und machen wird, während die Zivilgesellschaft reif, wach und stark geblieben ist. Genau dieser Haltung gilt das „Danke“ der Initiative: der Menschlichkeit, dem Engagement und dem Mut der Menschen in Österreich, die tragen, schützen und nicht wegschauen.

Ein zentrales Thema des Abends war die Bedeutung des Namens

Nationalfeiertag – Tag der Dankbarkeit und Verantwortung

Am 26. Oktober feiert Österreich seinen Nationalfeiertag – und blickt 2025 auf ein besonderes Jahr der Jubiläen: 80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus, 70 Jahre Staatsvertrag, 60 Jahre Nationalfeiertag und 30 Jahre EU-Mitgliedschaft. Zwei politische Stimmen erinnern uns heute auf eindrucksvolle Weise daran, was dieser Tag bedeutet:

Saya Ahmad, Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks in Wien, schreibt:
„Jedes dieser Jubiläen ist gleichzeitig eine Erinnerung an die Verantwortung, die Österreich als Teil Europas und der westlichen Welt hat. Gerade aus dieser Geschichte heraus sollten wir die Rolle als aktiver Vermittler für Frieden und Friedenspolitik stärken. (…) Insbesondere in Zeiten, in denen rechte und rechtsextreme Kräfte wachsen, ist es wichtig, die Demokratie zu schützen.“

Gudrun Kugler, Nationalratsabgeordnete, sagt:
„Vielgeliebtes Österreich! Heute ist Nationalfeiertag –

Warum Soft Skills das Fundament harter Projekte sind. Projekthandbuch – mehr als nur ein Dokument

Ein Projekthandbuch (PHB) zu erstellen, ist heute keine außergewöhnlich schwierige Aufgabe mehr. Es gibt – wie in allen Fachdisziplinen – viele Gemeinsamkeiten:
E-Mails als Kommunikationsmittel, Plattformen wie Teams, Webex oder SharePoint für die Zusammenarbeit, und regelmäßige Steuerungsgremien wie den Projektlenkungsausschuss (Steering Committee), die für Transparenz und Entscheidungsfindung sorgen. Trotzdem gibt es viele Punkte, die für jedes Projekt individuell festgelegt werden müssen – etwa die Projektziele und Nicht-Ziele, die Projektstruktur oder die Aufgabenteilung.

Ein professionelles PHB umfasst außerdem:

Organisation und Umfeld

Controlling und Risikoanalyse

Stakeholder-Management

RACI-Matrix und klare Verantwortlichkeiten

Jedes dieser Elemente ist wichtig – und wenn sie

Ein besonderer Moment: Der Beginn unserer Vereinsgründung

Am 21. November trifft sich zum ersten Mal das Gründerteam der Initiative „Danke Österreich“, um den Grundstein für den neuen Verein zu legen. Ein historischer Moment – getragen von Dankbarkeit, Verantwortung und dem Wunsch, Österreichs Zukunft aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam werden wir den Namen und die Statuten des Vereins festlegen und die Richtung unserer zukünftigen Aktivitäten bestimmen. Dieses Treffen markiert einen wichtigen Schritt – nicht nur organisatorisch, sondern auch symbolisch: Es ist der Beginn eines gemeinsamen Weges, auf dem wir Dialog fördern, Dankbarkeit zeigen und Verantwortung für die Zukunft Österreichs übernehmen.

Ich freue mich besonders, dass ich nach einem Jahr intensiver Vorbereitung endlich das Kernteam zu dieser bedeutenden Veranstaltung einladen durfte.
Diese Menschen werden Geschichte in Österreich schreiben – sie bauen zum ersten Mal etwas auf, das die Zukunft dieses Landes aktiv mitgestalten und prägen wird.

Schatten der Zeit

Ein Freund, der – wie wir – in Österreich eine neue Heimat gefunden hatte, kam zu Besuch.
Er hatte in Wien studiert, war später in die USA ausgewandert und hatte dort ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut.
Nun war er für zwei Wochen wieder hier – und das war Grund genug, dass sich „das Team“ nach vielen Jahren wieder traf.

Der Schatten der Zeit war unübersehbar.
Wir sind älter geworden – zum Glück auch erfahrener, vielleicht sogar ein bisschen weiser. Einige neue Gesichter sind dazugekommen: Ehepartnerinnen, Ehepartner. Sie sind genauso willkommen wie die alten Weggefährtinnen und Weggefährten – denn sie gehören nun ebenfalls zu unserer Geschichte.

Man erkennt die Veränderungen sofort:
verlorene Haare, weiße Strähnen, stärkere Brillen, Falten um die Augen, Spuren am Hals – keine glatte Haut mehr. Das ist der Lauf des Lebens. Jede und jeder trägt die Last der eigenen Vergangenheit, das Gewicht des Geschehenen. Das Schicksal hat es mit uns nicht gleich gemeint.

Ich zum Beispiel habe acht Jahre meines Lebens in Geiselhaft verbracht. Meine Frau musste in dieser Zeit allein unsere drei Kinder großziehen. Ein anderer kämpft mit einer chronischen Krankheit. Wieder jemand hat geliebte Menschen verloren.
Und doch – wir alle sind noch hier.

Die Augen und das Lachen in den Gesichtern verraten, wie sehr sich jede und jeder auf dieses Wiedersehen freut –
darauf, dass wir heute gesund und frei nebeneinander sitzen, über die Vergangenheit sprechen können, zwanglos, ohne Angst und ohne Urteile.

Das Gefühl der Ohnmacht – und doch machtvoll

Ich möchte als „Jemand“ in diesem Land nicht nur leben und wohnen, sondern aktiv auch die Gesellschaft, und unsere gemeinsame Zukunft mitgestalten.

Auch wenn es noch immer ein paar – zum Glück wenige – gibt, die versuchen, mich als „Niemand“ zu sehen.

Auch wenn einige – leider nicht wenige – uns als Menschen zweiter Klasse betrachten oder herabsetzen.

Auch wenn manche den Wert von Dankbarkeit und Eigenverantwortung, der in uns steckt, nicht erkennen oder nicht ernst nehmen und nicht schätzen

Auch wenn selbst einfache Dinge – ein Formular, ein Behördengang – manchmal kompliziert werden.

Auch wenn man sich oft doppelt anstrengen muss, nur um dieselbe Chance wie andere zu bekommen.

Trotz allem begegne ich:

Menschen, die sich mit ganzem Herzen und ganzer Seele der Welt öffnen.

Menschen, die nicht in Zeiten zurückwollen, in denen die Mehrheit zu oft angesehen und geschwiegen hat, wenn Minderheiten – Juden, Kommunisten, Sozialisten, Religiöse, Liberale – verfolgt oder ausgegrenzt wurden.

Menschen, die über Grenzen hinausschauen, Zusammenhänge der Weltpolitik erkennen und das große Ganze sehen.

Menschen, die an Menschenrechte glauben, weil sie gelernt haben, dass Würde und Freiheit keine Privilegien sind.

Menschen, die Prinzipien haben – und ihnen auch folgen.

آتش زیر خاکستر – Feuer unter der Asche

Die Bewegung „Jin, Jian, Azadî – Frau, Leben, Freiheit“ begann in Kurdistan und breitete sich wie ein Lauffeuer im ganzen Iran aus. Innerhalb weniger Tage wurde sie nicht nur zur Hoffnung der unterdrückten Menschen im Land, sondern auch zu einem weltweiten Ruf nach Freiheit.

Die Kurden standen an der Spitze dieser Befreiungsbewegung, doch bald schlossen sich Frauen und Männer aus allen Völkern des Iran an. Sie „lebten“ im wahrsten Sinne des Wortes – sie suchten einen Hoffnungsschimmer, ein kleines Licht, einen Spalt, durch den sie gemeinsam und ohne Angst aufstehen konnten.

Begegnung mit Bezirksvorsteherin Saya Ahmad

or kurzem hatte ich die große Freude, Frau Saya Ahmad, Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, zu treffen. Das Gespräch war von einer sehr offenen und herzlichen Atmosphäre geprägt. Frau Ahmad zeigte nicht nur großes Interesse an meinem Buch „2707 Tage im Evin-Gefängnis – Iranische Geiseldiplomatie“, sondern lobte auch dessen Bedeutung. „Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis von Freiheit, Demokratie und Integration.“ – Saya Ahmad

Besonders bewegend für mich war ihre positive Resonanz auf die Entstehung unserer neuen Plattform „Danke Österreich“, die ich als Initiative zur Förderung von Dialog, Mitgestaltung und gesellschaftlichem Zusammenhalt gegründet habe. Frau Ahmad begrüßte die Idee mit viel Herzlichkeit und Verständnis für die Werte, die dahinterstehen.

Workshop Buchpräsentation

Einladung: „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event in Wien, Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien.Am Samstag, 13. September 2025 bin ich mit meinem Buch und der von mir gegründeten Initiative „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event „More Human Rights Please – Zusammen Wild im West“ in Wien vertreten. Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien  15:00 – 18:00 Uhr Stand „Danke Österreich“ Interview mit […]

Projektmanagement: Mehr als nur Theorie – drei Ratschläge aus der Praxis

Ich möchte dieses Thema aus meiner langjährigen Praxis betrachten – nicht aus der Theorie. Die gibt es genug – in Büchern, Seminaren und Zertifizierungen. Doch die Realität sieht oft anders aus. Viele meiner Erkenntnisse stammen aus eigenen Fehlern, aus Intuition und gesundem Hausverstand – und aus gezieltem Lernen in Marketing, Vertrieb und Entwicklung. Meine Erfahrung zeigt: Selbst ein erfahrener Projektmanager hält in der Praxis nur rund um 80 % der geforderten theoretischen Prozesse und Dokumentationen konsequent ein – und kann trotzdem ein Projekt erfolgreich abschließen. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich drei zentrale Ratschläge, die sich in vielen Projekten bewährt haben.

Erstens: Offene Haltung und konsequentes Handeln:

„Ein Projektmanager sollte offen für neue Ideen und konstruktive Kritik sein, transparent arbeiten – vor allem gegenüber dem eigenen Team – und keine Scheu haben, Experten um Hilfe zu bitten.“

Ein Projektmanager ist wie ein Ingenieur: Er sucht den besten und effektivsten Weg – und verfolgt diesen konsequent, auch wenn Hindernisse auftauchen.vDas ist für mich der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Ich habe jedoch auch das Gegenteil erlebt: Ein Kollege, der viel von sich hielt und als „Besserwisser“ bekannt war, ignorierte grundlegende Prinzipien. In einem Meeting stellte sich heraus, dass er nicht einmal ein Projektbuch führte. Zudem hatte er es versäumt, für das Projekt den „Out of Scope“ zu definieren und die Deliverables klar zu begrenzen. Solche Versäumnisse fallen stark ins Gewicht – und sie führten dazu, dass er, trotz einer anfänglich guten Karriere, später in seiner Firma keine verantwortungsvollen Aufgaben mehr als Projektmanager erhielt.

Zweiten: Frühzeitige Einbindung in die Anfangsphase

Ich habe oft beobachtet, dass die Einbindung eines Projektmanagers bereits in einer sehr frühen Phase – also noch bevor das Projekt vollständig definiert ist – die Erfolgschancen deutlich erhöht. Gerade die Anfangsphase spielt eine entscheidende Rolle für den späteren Verlauf.