📢 Einladung: „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event in Wien, Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien

Am Samstag, 13. September 2025 bin ich mit meinem Buch und der von mir gegründeten Initiative „Danke Österreich“ beim Amnesty-Event „More Human Rights Please – Zusammen Wild im West“ in Wien vertreten.
Wild im West: Karl-Farkas-Gasse x Maria-Jacobi-Gasse, 1030 Wien
🕒 15:00 – 18:00 Uhr
📍 Stand „Danke Österreich“
🎤 Interview mit mir um 17:30 Uhr
📖 Worum geht es?
An unserem Stand habt ihr die Gelegenheit, mein Buch
„2707 Tage im Evin-Gefängnis – Iranische Geiseldiplomatie: Erinnerungen, Enthüllungen, Strukturen“
kennenzulernen. Es ist ein einzigartiges Zeitdokument, das auf meinen eigenen Erfahrungen als politischer Gefangener im Iran basiert. In diesem Buch erzähle ich nicht nur von den 7,5 Jahren meiner Gefangenschaft und Geiselhaft, sondern gebe auch Einblicke in die politischen Strukturen, Hintergründe und Mechanismen der sogenannten „Geiseldiplomatie“ des iranischen Regimes.
🕊 Über die Initiative „Danke Österreich“
„Danke Österreich“ ist meine persönliche Herzensangelegenheit.
Mit dieser Initiative möchte ich zeigen, wie wichtig Dankbarkeit gegenüber einem Land ist, das einem Schutz, Sicherheit, Rechte und neue Perspektiven bietet. Österreich hat mir – nach meiner Geiselhaft – eine neue Chance im Leben gegeben. Gleichzeitig will ich mit „Danke Österreich“ eine Plattform schaffen, auf der wir uns für Demokratie, Menschenrechte, Integration und ein respektvolles Miteinander stark machen.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, Menschen mit Migrationshintergrund zu ermutigen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
Gaza, Israel und die Verantwortung der Menschlichkeit

Die aktuelle Situation in Gaza verlangt von uns allen Klarheit, Mitgefühl und Mut.
Als jemand, der selbst Opfer eines islamistischen Regimes war, spreche ich nicht aus ideologischer Voreingenommenheit, sondern aus der Überzeugung, dass Terror, Unrecht und Krieg niemals zu Frieden führen können – weder in Israel noch in Palästina.
A) Das Recht auf Selbstverteidigung – und seine Grenzen
Nach dem entsetzlichen Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 war eine entschlossene Reaktion Israels gerechtfertigt. Hamas hatte bewusst Zivilisten massakriert, Raketen abgefeuert und eine Region in Angst und Schrecken versetzt – mit aktiver Unterstützung durch das iranische Regime. Ziel der israelischen Militäroperation war es, die militärische Schlagkraft der Hamas zu zerschlagen und ihre politische Kontrolle über den Gazastreifen zu beenden. Diese Ziele wurden – auch laut internationalen Beobachtern – größtenteils erreicht. Doch was darauf folgte, war kein Akt der Verteidigung mehr, sondern eine zweite Welle der Gewalt, die Tausende zivile Opfer forderte und die Grenze zur kollektiven Bestrafung überschritten hat.
Diese Fortsetzung der Offensive ist strategisch falsch und moralisch nicht zu rechtfertigen.
B) Wenn Verteidigung zur Zerstörung wird
Zivile Infrastrukturen,….
Kurzgeschichte – Ein schlechter Tag – aber nicht so, wie Sie denken

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie einen schlechten Tag haben. Ich meine nicht einen dieser Tage, an denen man sich schlapp fühlt, mit Kopfschmerzen aufwacht oder sich vielleicht erneut mit Corona infiziert – nein, nicht diese Art von Tag. Und ich spreche auch nicht von Tagen, an denen nichts funktioniert oder alles schiefgeht, was man sich vorgenommen hatte. Nein, auch das ist nicht gemeint. Ich meine eher einen Tag, an dem man seine Aufgaben zwar erfüllt, aber dabei viel mehr Aufwand, Energie und Kosten aufwenden muss, als geplant oder üblich. Ein Tag, an dem Jammern nichts nützt, und Fluchen zwar kurzfristig Erleichterung bringt, aber keine Lösung ist. Statt jetzt lange zu erklären, was ich meine, erzähle ich Ihnen lieber, was mir vor einigen Tagen passiert ist.
Ich musste mehrere Exemplare meiner neu erschienenen Bücher – eines auf Deutsch, eines auf Englisch – an verschiedene Institutionen abgeben. Ich habe sie als Selbstverleger auf Amazon veröffentlicht. Diese Abgabe erfolgt natürlich „freiwillig“ – also so freiwillig wie Steuerzahlen – und selbstverständlich unentgeltlich. Wer gibt heutzutage schon gern etwas her, ohne dafür bezahlt zu werden? Genau – Autoren, die mit viel Mühe, Kreativität und Zeit diese Werke schaffen.
Normalerweise schickt man solche Pflichtexemplare per Post …
Meine Aufnahme in den Österreichischen SchriftstellerInnenverband

Der Österreichische Schriftsteller*innenverband (ÖSV) ist eine der traditionsreichsten literarischen Vereinigungen des Landes. Seine Geschichte ist eng mit dem Neubeginn Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg verknüpft: Gegründet 1945, im selben Jahr wie die Zweite Republik, trug der Verband ursprünglich den Namen: „Verband demokratischer Schriftsteller und Journalisten Österreichs“. Dieser Gründungsname war ein klares Bekenntnis zur Demokratie, zur Meinungsfreiheit und zur Verantwortung der Schreibenden in einer offenen Gesellschaft.
Ein Appell für Vernunft und Verantwortung

Während sich die Lage zwischen Israel und Iran gefährlich zuspitzt, beobachte ich die Entwicklungen mit großer Sorge – sowohl als politisch denkender Mensch als auch als jemand, der aus dem Iran stammt.
Ein Regime, das sein eigenes Volk als Geisel nimmt
Die Führung in Teheran ist bereit, für den eigenen Machterhalt das ganze Land in einen Abgrund zu ziehen. Sie macht aus der Hauptstadt Teheran ein zweites Beirut, instrumentalisiert die Bevölkerung und setzt ihr Leben aufs Spiel. Der oberste Führer, Ali Khamenei, trägt die Hauptverantwortung für diese Eskalation. Seine diktatorische Herrschaft duldet keine Opposition, keine Meinungsfreiheit und kein Leben in Würde für Andersdenkende.
Die Bevölkerung leidet unter Armut, Repression, Hunger – während Milliarden in Raketenprogramme und Atomforschung fließen. Diese militärischen Programme haben den Menschen im Iran keinerlei Sicherheit gebracht. Sie dienen nur der Ideologie und dem Machterhalt eines Regimes, das die Zukunft unseres Landes ruiniert.
Eine Konfrontation mit langer Geschichte
Dieser Konflikt begann nicht heute. Seit fast fünf Jahrzehnten – seit der Islamischen Revolution 1979 – verfolgt das iranische Regime offen das Ziel, Israel zu vernichten. Diese zerstörerische Rhetorik hat das Land in die Isolation geführt und den Iran zu einem zentralen Unsicherheitsfaktor im Nahen Osten gemacht. Die Forderung nach der Auslöschung Israels war nie im Interesse der iranischen Bevölkerung – sie diente allein der ideologischen Legitimation einer repressiven Herrschaft.
Auch Israel trägt Verantwortung
Die ultrarechte Regierung Israels nutzt die aktuelle Situation nicht nur zur Zerstörung militärischer Infrastruktur, sondern greift offenbar auch wirtschaftliche Ziele wie die Ölindustrie an. Dabei sind zivile Opfer kaum vermeidbar – und das ist tragisch. Auch wenn Israel das Recht
Stellungnahme zur aktuellen Eskalation zwischen Israel und Iran

Der Iran ist seit Jahren eine der Hauptquellen für Terror und Instabilität im Nahen Osten. Die Führung in Teheran unterstützt radikale Gruppen wie die Hamas – auch hinter dem brutalen Terrorangriff vom 7. Oktober steht eindeutig der Iran. Zudem werden die Huthi-Milizen im Jemen, die wiederholt Israel und die internationale Schifffahrt im Roten Meer angreifen, vom Iran finanziert und bewaffnet.
Israel hat – wie jedes andere Land – das Recht, sich gegen solche Bedrohungen zu verteidigen. Iran selbst hat bereits mehrmals direkt Israel mit hunderten Drohnen und Raketen attackiert.
Die jüngste israelische Militäraktion zielt offenbar auf das Regime und seine militärische Infrastruktur. Dennoch ist klar: Bei solchen Angriffen besteht immer auch die Gefahr, dass Zivilisten getroffen werden. Eine weitere Eskalation könnte einen großflächigen Krieg im Nahen Osten auslösen – das wäre eine Katastrophe für die ganze Region und muss unbedingt verhindert werden.
Deshalb fordere ich:
Erste Buchpräsentation bei Amnesty International:

Am Donnerstag, dem 5. Juni 2025 um 18:30 Uhr, werde ich die große Ehre haben, mein Buch „Iranische Geiseldiplomatie – 2707 Tage im Evin-Gefängnis“ im Rahmen einer öffentlichen Lesung bei Amnesty International Österreich vorzustellen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Human Rights Academy in Wien statt und markiert für mich einen ganz besonderen Meilenstein – es wird meine erste offizielle Buchpräsentation sein.
In meinem Buch erzähle ich die wahre Geschichte meiner Inhaftierung im Iran: 2707 Tage Gefangenschaft im berüchtigten Evin-Gefängnis, ohne rechtsstaatliches Verfahren, ohne Schuld – als Opfer staatlich organisierter Geiseldiplomatie. Der Iran nutzt willkürliche Inhaftierungen von Doppelstaatsbürger:innen oder politisch aktiven Personen, um außenpolitischen Druck auszuüben oder strategische Zugeständnisse zu erzwingen. Mein Fall steht exemplarisch für viele andere, die von solchen Menschenrechtsverletzungen betroffen sind.
(Inklusiv)Demokratie für Wien: Wie Nicht-Österreicher:innen das Wahlergebnis prägen würden

Fakten & Kontext
Ausländeranteil in Wien: Mit 36,4 % ist Wien das Bundesland mit dem höchsten Anteil an ausländischen Staatsbürger:innen (ca. 730 000 Personen von 2 005 760 Einwohner:innen, Stand 1. Jänner 2025). In Österreich leben knapp 9 Mio. Menschen.
Demokratiedefizit: SOS-Mitmensch gibt an, dass landesweit etwa 82,8 % der Ausländer:innen bereits über 16 Jahre alt sind. Überträgt man diesen Anteil auf Wien, ergibt sich: 730 000×0,828≈605 000 volljährige Nicht-Österreicher:innen, denen in Wien das Wahlrecht fehlt. Sieben von zehn leben seit mindestens fünf Jahren hier, viele sogar länger als zehn. Mehr als 270 000 wurden hier geboren, 83 371 davon sind schon im Wahlalter (SOS-Mitmensch).
Wienerwahl 2025 -kurze persönliche Analyse

Als interessierter Beobachter fällt mir auf, dass die SPÖ es geschafft hat, ihre Führungsrolle in Wien auch trotz leichter Einbußen zu halten – was zu einem nicht geringen Teil auf strategische Wähler zurückzuführen ist, die aus Sorge vor einem FPÖ-Sieg ihr Kreuz bei der SPÖ gesetzt haben.
Gleichzeitig steht die ÖVP vor der Herausforderung, sich neu zu positionieren: Anstatt Rhetorik und Forderungen rechter Gruppierungen zu übernehmen, muss sie eigene inhaltliche Akzente setzen und klar kommunizieren, wofür sie im Unterschied zur Konkurrenz steht.
Die Grünen haben mit ihrem stabilen Ergebnis gezeigt, dass ihr ökologisch-soziales Profil nachhaltigen Rückhalt genießt und ihnen ermöglicht, auch künftig maßgeblich an der Gestaltung Wiens mitzuwirken.
Nein zur Hinrichtung. Ja zur Freiheit.

Am 11. April 2025 stand ich am Brandenburger Tor in Berlin und sprach im Namen aller, die an das unantastbare Recht auf Leben glauben. Die brutale Hinrichtung von Jamshid Sharmahd durch das iranische Regime ist ein Mahnmal für die Grausamkeit einer Justiz, die Leben nimmt, statt sie zu schützen. Ebenso inakzeptabel ist die systematische Geiseldiplomatie, mit der das Regime unschuldige Menschen als Druckmittel missbraucht.
Ich fordere ein unmissverständliches NEIN zur Todesstrafe und