Begegnung mit Bezirksvorsteherin Saya Ahmad

or kurzem hatte ich die große Freude, Frau Saya Ahmad, Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, zu treffen. Das Gespräch war von einer sehr offenen und herzlichen Atmosphäre geprägt. Frau Ahmad zeigte nicht nur großes Interesse an meinem Buch „2707 Tage im Evin-Gefängnis – Iranische Geiseldiplomatie“, sondern lobte auch dessen Bedeutung. „Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis von Freiheit, Demokratie und Integration.“ – Saya Ahmad

Besonders bewegend für mich war ihre positive Resonanz auf die Entstehung unserer neuen Plattform „Danke Österreich“, die ich als Initiative zur Förderung von Dialog, Mitgestaltung und gesellschaftlichem Zusammenhalt gegründet habe. Frau Ahmad begrüßte die Idee mit viel Herzlichkeit und Verständnis für die Werte, die dahinterstehen.

Meine Aufnahme in den Österreichischen SchriftstellerInnenverband

Der Österreichische Schriftsteller*innenverband (ÖSV) ist eine der traditionsreichsten literarischen Vereinigungen des Landes. Seine Geschichte ist eng mit dem Neubeginn Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg verknüpft: Gegründet 1945, im selben Jahr wie die Zweite Republik, trug der Verband ursprünglich den Namen: „Verband demokratischer Schriftsteller und Journalisten Österreichs“. Dieser Gründungsname war ein klares Bekenntnis zur Demokratie, zur Meinungsfreiheit und zur Verantwortung der Schreibenden in einer offenen Gesellschaft.

Begegnung mit der UN-Sonderberichterstatterin für Iran: Prof. Mai Sato

Kürzlich hatte ich die besondere Ehre, Porf. Dr. Mai Sato, die aktuelle UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtssituation im Iran, bei Amnesty International in Österreich zu treffen. Ihr Engagement und ihre internationale Expertise machen sie zu einer wichtigen Stimme für die Verteidigung der Menschenrechte im Iran.

Im Gespräch konnte ich Frau Dr. Sato ein authentisches Bild der Haftbedingungen im Evin-Gefängnis und der Menschenrechtssituation im Iran vermitteln. Es war mir ein Anliegen, als Zeitzeuge über das zu berichten, was hinter den Gefängnismauern wirklich passiert – über Willkür, Angst, aber auch über die Hoffnung und Widerstandskraft der Inhaftierten.

Als Zeichen meines Dankes und meiner Wertschätzung überreichte ich ihr mein Buch
„Iranian Hostage Diplomacy – 2707 Days in Evin Prison: Memories, Revelations, Structures“,
in dem viele Erfahrungen und Hintergründe erstmals dokumentiert sind. Ich hoffe, dass mein Beitrag dazu dient, das internationale Bewusstsein für die Lage der politischen Gefangenen zu schärfen und die Menschenrechtsarbeit zu unterstützen.

📚 „7 Jahre Unrecht im Iran“ – Danke, Ewa Ernst-Dziedzic

Vergangene Woche durfte ich Ewa Ernst-Dziedzic, ehemalige Abgeordnete zum Nationalrat und langjährige Menschenrechtsaktivistin, mein Buch „Iranische Geiseldiplomatie – 2707 Tage im Evin-Gefängnis“ überreichen. Es war ein bewegendes Gespräch – voller gegenseitigem Respekt, politischer Klarheit und menschlicher Wärme.

Frau Ernst-Dziedzic veröffentlichte dazu auf Facebook folgende Zeilen:

„7 JAHRE UNRECHT IM IRAN“ Kamran Ghaderi hat ein Buch über seine Gefangenschaft geschrieben. Wieder in Freiheit und bei seiner Familie in Wien war es nicht nur ein Aufarbeiten der Zeit in den Fängen des Regimes, sondern es ist ein Dokument einer Politik, die Menschen benutzt, um ihre Interessen durchsetzen. Danke Kamran für Dein Vertrauen über die Jahre hinweg und das interessante Gespräch!“

Diese Worte berühren mich – nicht nur, weil sie meine persönliche Geschichte würdigen, sondern auch, weil sie das größere Bild nicht aus den Augen verlieren: die systematische Untergrabung von Menschenrechten durch das iranische Regime, die Praxis der sogenannten Geiseldiplomatie – und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, dem nicht tatenlos zuzusehen.

🙏 Ein aufrichtiger Dank an die RD Foundation Vienna

Es ist mir ein persönliches Anliegen, an dieser Stelle meinen tief empfundenen Dank an die RD Foundation Vienna auszusprechen – und ganz besonders an Inge Reder, Christian Reder und Elvira Gross.

Ohne ihre großzügige Unterstützung und ihr entschiedenes Engagement wäre die Veröffentlichung meines Buches „Iranische Geiseldiplomatie – 2707 Tage im Evin-Gefängnis“ nicht möglich gewesen. Dieses Buch ist nicht nur ein Zeugnis meiner persönlichen Geschichte als Geisel der Islamischen Republik Iran – es ist auch ein Plädoyer für Menschenrechte, Freiheit und die Kraft der Erinnerung. Die RD Foundation hat durch ihre Förderung ermöglicht, dass diese Stimme öffentlich wird – eine Stimme, die sonst womöglich ungehört geblieben wäre.

Was mich besonders berührt hat, war nicht nur die finanzielle Hilfe, sondern die offene, menschlich zugewandte Haltung, mit der mir begegnet wurde. Ich hatte das Privileg, die Vorstandsmitglieder persönlich kennenzulernen – als Menschen, die nicht nur helfen, sondern zuhören, verstehen und mitfühlen. Ihr Einsatz ist geprägt von einem tiefen Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung und einer Haltung, die sich nicht mit schönen Worten begnügt, sondern konkret handelt.